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Indien wir kommen – die kulinarische Weltreise im Oktober

Oje, schon steht der Oktober vor der Tür und somit bereisen wir nur noch 2 Länder, bevor unsere kulinarischen Weltreise mit dem Weihnachtsspecial endet.

Nachdem wir in Mexiko Tequila trinken und Tortillas essen waren, geht es direkt weiter zum nächsten Ziel. Und auch dort wird es exotisch. Ich gebe euch mal ein paar Stichpunkte: Curry, Ayurveda, heilige Kühe, Elefanten mit kleinen Ohren, Taj Mahal….
Diesen Monat reisen wir gemeinsam nach Indien. Das wird bestimmt mega lecker.

Die Küche im Süden Indiens ist geprägt vom tropischen Klima und dem Meer. Im Norden hingegen gibt es eine ausgeprägte Trockenzeit. Daher ist das Angebot an Obst und Gemüse sehr unterschiedlich. Zudem leben die meisten Moslems in Nordindien, was die Küche noch einmal ganz anders prägt, und teilweise zu einer Sondererlaubnis was den Verzehr von Rindern anbetrifft führt. Ansonsten findet man eher Lamm und Ziege auf dem Speiseplan, wenn es überhaupt Fleisch gibt.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, was ihr in euren Töpfen so zaubert. Curry, Tandoori, Naan, Lassi, Chutney, Samosa, Papadam und Pakora sind hier nur ein Anfang. Egal ob mit oder ohne Fleisch, ich freuen mich riesig auf eure Ideen und Rezepte. Das wird ein Fest!

Zusammenfassung:

Es ist wieder soweit. Der Oktober geht zu Ende und somit auch unsere Reise nach Indien. Auch diesen Monat haben wir wieder zahlreiche tolle Rezepte von dieser mitgebracht. Ich selbst liebe die indische Küche, koche sie aber viel zu selten. Eine gute Gelegenheit für mich, endlich mal „Das einzige Kochbuch über die indische Küche, das Sie unbedingt besitzen sollten“ oder einfach „Indien – das Kochbuch“ von Pushpesh Pant genauer zu inspizieren. Aber selbst, wenn dieses Kochbuch wirklich „reicht“, die tollen Rezepte, die wir mitgebracht haben, kann es natürlich nicht ersetzen.

Aber bevor wir uns diese anschauen, hat uns Melanie die Tiffinboxen vorgestellt. Die indische Variante der Bentobox, ist die typische Lunchbox auf dem indischen Land und wird teilweise auch in Städten fertig „gefüllt“ verkauft. Rein machen kann man alles, was wir nun zu lesen bekommen. Viele indische Rezepte beinhalten Ghee. Eine Art Butterschmalz, welches Veronica selber gemacht hat.

Michele hat uns ein Kürbis-Chutney vorbereitet und von Cornelia kommt ein Gurken Raita.
Beides passt hervorragend zu den leckeren Pakora von Simone.

Da die indische Küche neben Reis, häufig nur Brot als Beilage reicht, ist es nicht verwunderlich, wie viele verschiedene Brote gebacken wurden. Alle sind relativ einfach herzustellen. Zu den bekanntesten gehört vermutlich das Naan Brot, welches uns Silvia von Brotwein.net mitgebacht hat. Britta hat ein Tandoori-Paratha gebacken, von Julia gibt es ein Paratha mit Koriander und zu unserem Keoti Dal habe ich ein Roti gemacht.

Und damit ist direkt der Einstieg in die warmen Gerichte gemacht. In der indischen Küche findet man von Haus aus viele vegane und vegetarische Gerichte, mit denen ich erstmal weiter machen möchte. So findet Ihr in Brittas Kochbuch ein leckeres Masala-Gemüse und ich selber liebe ja Blumenkohl-Kartoffel-Curry, welches Sylvia uns noch gezaubert hat. Auch Ulrike von Küchenlatein hat uns vegetarisch bekocht.

Ihr Tawa Panir sieht einfach köstlich aus.

Etwas bekannter als dieses ist das Palak Paneer von Melanie, welches sie in Ihre indische Bento Box gepackt hat.

 

Ein ganzes Menu gibt es bei German Abendbrot. Ein Teil des Menus von Julia war ein Cabbage Thoran – veganes Spitzkohl Curry, welches sich bestimmt auch wunderbar als Beilage eignet. Zum Beispiel zu diesem tollen indischen Krustenbraten mit fruchtiger Sauce von Chili und Ciabatta. Der sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch mal was anderes, als die üblichen (unglaublich leckeren!) Currys.

 

Ein bisschen indisch, ein bisschen britisch: MulligatawnyUnd da wir uns schon vom vegetarischen verabschieden : nur ein bisschen Indisch ist das indisch-britische Mulligatawny welches Conny von Mein wunderbares Chaos gezaubert hat. Schon der Anblick wärmt. Mmmhhh..

Aber wir sind ja noch lange nicht am Ende angekommen. Das Menu von Julia beinhaltet z.B. noch dieses tolle Lamb Madras und

bei Britta findet Ihr ein Rezept für Gajer Gosht – Rindfleisch mit Möhren und Paprika im Kochbuch. Melanie hat noch eine Lunchbox mit Spinatcurry gefüllt und bringt uns damit auf die Zielgerade in diesem Monat. Das dritte Rezept von Sylvia ist ein Rotes Hühnercurry und den Abschluss der Currygerichte macht Gourmandise. Ihr Fischcurry mit Kürbis hört sich an, als sollte es direkt auf meinem Teller landen.

 

Persönlich finde ich ja, dass die indische Küche keine Desserts kann. Selbst im Gaggan in Bangkok waren die Desserts die schwächsten Gänge und in normalen Restaurants sind sie einfach nur süß. Dieses dürfte auch der Grund sein, warum unser Nariyal ki Kheer, ein leckeres Reis Dessert, das Einzige auf unserer Reise geblieben ist.

17 Kommentare

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  14. Hallo Volker,
    da sind ja auch in diesem Monat wieder viele interessante Rezepte zusammen gekommen,
    von denen ich gern demnächst das ein oder andere nachkochen werde.
    Der von Dir geäußerten Vermutung „Persönlich finde ich ja, dass die indische Küche keine Desserts kann. […] Dieses dürfte auch der Grund sein, warum unser Nariyal ki Kheer, ein leckeres Reis Dessert, das Einzige auf unserer Reise geblieben ist.“ muss ich jedoch widersprechen, da ich eigentlich vorhatte als zweiten Beitrag ein indisches Dessert einzureichen und dieses nur nicht tat, weil mir zwischenzeitlich Antiobiotika verordnet wurden und ich darum keine Milchprodukte mehr essen sollte. Obwohl keine Rezepte aus dem Archiv eingereicht werden sollen, erlaube ich mir nun hier per Kommentar zumindest auf diesen schnell zuzubereitenden und äußerst leckeren Nachtisch hinzu weisen, den wir seit Jahren gern essen:
    https://gourmandise.wordpress.com/2009/08/29/indisches-joghurtdessert/
    Mit kulinarischen Grüßen
    Gourmandise

    • volker.graubaum

      Hallo Gourmandise,

      ich habe es bewusst überspitzt und finde auch unser Dessert lecker (nachdem wir 1/4 Zucker vom Originalrezept genommen haben).
      Allerdings wird auch Dein Joghurtdessert nichts an meiner Meinung ändern, dass die Inder sehr viele Dinge richtig gut können, aber Desserts eher nicht die große Stärke sind, auch wenn es wie immer natürlich Ausnahmen von der Regel gibt.

      Gruß Volker

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