Das dritte Rezept im Rahmen von „Kitchen Impossible“ ist dieses leckere sardische Gulasch, das auch „Gisato“ genannt wird. Alexander Herrmann musste es zusammen mit der Zuppa Gallurese zubereiten, wie es traditionell auf Sardinien serviert wird. Im Netz gibt es schon ältere Rezepte im Netz gekocht haben.
Wir haben dem Rezept einen eigenen Blogbeitrag gewidmet, da es wunderbar in die Liste der internationalen Gulaschgerichte passt, die ich bereits im Blog veröffentlicht habe. Das Rezept für die Zuppa Gallurese habe ich bereits für euch veröffentlicht. Schaut mal rein! Es ist sehr lecker und definitiv mal was Besonderes. Dazu musste Herrmann noch die Ravioli Gallurese – sardisches Pasta-Rezept zubereiten.
Hier geht es aber um das Gulasch. Gulaschrezept zeichnet sich durch eine besonders lange Garzeit aus. Darüber hinaus wird es mit etwas Chili verfeinert, sodass es eine gewisse Schärfe erhält, was bei den europäischen Gulaschsorten eher selten ist. Es enthält viel Tomate, wird mit sardischem Rotwein (Cannonau) gekocht und kommt ansonsten mit wenigen Zutaten aus. Wichtig ist, dass ihr nicht zu viel Chili verwendet. Das hat Alexander Herrmann gemacht und wurde von der Jury bemängelt. Wer auf den Wein nicht zurückgreifen kann. In Spanien findet Ihr die Traube unter dem Namen Garnache und in Frankreich als Grenache. Gerade spanische Weine solltet Ihr relativ gut finden können.
Ghisatu – sardisches Gulasch-Rezept
Wichtig für das Rezept, aber eigentlich auch für alle italienischen Gerichte, ist das Soffritto, welches Herrmann vergisst. Nur damit bekommt Ihr die geschmackliche Tiefe in der Sauce so hin. Auch vom Gulasch habe ich deutlich mehr gemacht, da wir es am nächsten Tag noch mit Nudeln gegessen haben.
Zutaten Ghisatu
- 150 g Möhren
- 150 g Zwiebeln
- 150 g Sellerie
- 4 Knoblauchzehen
- 1500 g Rindergulsch (nicht zu mager)
- 500 ml Rotwein
- 1200 g geschälte Tomaten
- 1-2 TL Chili (je nach schärfe der Chili)
- 30 g Petersilie
- Salz, Pfeffer
Zunächst werden Möhren, Zwiebeln, Sellerie und Knoblauch für das Sofritto sehr klein geschnitten und einige Minuten in Olivenöl goldbraun gebraten. Anschließend die Platte etwas höher stellen und das Gulasch dazugeben. Nun mit Rotwein ablöschen. „Das Fleisch muss man betrunken machen”, sagt Chicca, die Köchin. Den Rotwein weitgehend verkochen lassen und dann die Tomaten dazugeben. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer würzen und vier Stunden lang köcheln lassen.
So entsteht ein wirklich großartiges Gericht, das sich auch ohne Brotauflauf jederzeit wieder zubereiten lässt.
Probiert dazu doch auch mal unsere anderen Gulaschrezepte aus. Aus Europa haben wir unter andem Stoofvlees – Belgisches Bier-Gulasch mit Pommes, Rindsvoressen – En Suisse, « Gulasch » n’existe pas, Kalops – Schwedisches Rindergulasch mit Roter Beete oder Boeuf Bourguignon – das französische Gulasch für Euch. Und darüber hinaus solltet Ihr auch mal die folgenden Gulaschgerichte probieren: Karanga – Kenianisches Rindergulasch, Koreanisches Rindergulasch oder Peruanisches Rindergulasch – Seco de Carne – Leserwunsch


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