Cashew-Erbsen Curry - Rezept aus Sri Lanka

Cashew-Erbsen Curry – Rezept aus Sri Lanka

Aktuell befinden wir uns mit der kulinarischen Weltreise in Sri Lanka. Der Inselstaat in direkter Nachbarschaft zu Indien kocht mit ähnlichen Aromen wie die indische Küche und kann ebenfalls mit vielen Veganen Gerichten begeistern. Das Rezept für das Cashew-Erbsen Curry kombiniert Nüsse und Erbsen zu einem tollen, aber durchaus reichhaltigen Gericht, bei dem einen nichts fehlt, und man nicht mal darüber nachdenkt das man gerade Vegan ist.

Auch wenn ich auch Fleisch esse, mag ich vegetarisches und veganes Essen sehr gerne. Allerdings bin ich kein großer Freund von Ersatzprodukten. Tofu statt Hähnchen, veganen Joghurt etc. kann ich einfach weglassen. Hier kann mich die indische / sri-lankische Küche einfach mehr überzeugen, den sie braucht keine Ersatzprodukte um Vegan zu sein. Schaut einfach selber.

Gewürzmischung

  • 4 El Koriander Samen
  • 3 EL Cumin (Kreuzkümmel)
  • 2 EL grüne Kardamom Kapseln
  • 2 EL schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Curryblätter
  • 1 EL Nelken
  • 1/2 Stange Zimt (optional)


Für die Gewürzmischung alle Zutaten (ganz nicht gemahlen) in der Pfanne ohne Öl auf mittlerer Stufe für ca. 6-8 Minuten rösten. Das Cumin nach 2-3 Minuten dazu geben, da er schneller dunkel wird. Wenn die ganze Küche anfängt gut zu riechen, dürften die Gewürze so weit sein, gemörsert zu werden. Nun alles zusammen im Mörser fein zerkleinern. Ich siebe die Mischung gerne durch, um die größeren Bestandteile noch weiter zu mörsern. Nach 3-4 Durchgängen solltet Ihr kaum noch grobe Reste haben und die leckere Gewürzmischung wartet darauf in einem leckeren Curry verarbeitet zu werden. Ihr braucht für dieses Rezept ca 1/4 der Menge.

Gewürzmischungen machen wir gerne auf Vorrat, denn die Arbeit ist fast die gleiche und man kann sie universell einsetzen und sehr unterschiedliche Gerichte zaubern. Darum haben wir auch häufig selbstgemachtes Garam Masala – die indische Gewürzmischung vorrätig. Allerdings ist die meistens primär für mich. Den mit Zimt, Sternanis und Bockshornklee im herzhaften Essen kann ich zu Hause nicht so sehr punkten. Da konnte ich mit dieser Variante schon deutlich mehr überzeugen. Allerdings ohne Zimt.

Zutaten Curry

  • 500 gr Erbsen
  • 200 gr Cashewkerne
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 EL frischer Ingwer
  • 1 EL frischer Knoblauch
  • 1 EL frischer Kurkuma
  • 2 EL Gewürzmischung
  • 1 Gemüse Zwiebel
  • 1-2 grüne Chilis
  • 1 EL Kokosfett
  • Salz, ggf. Chilipulver

Zunächst werden die Cashewkerne in kaltem Wasser eingeweicht. Je nach Rezept findet man dafür Zeiten von 1/2 bis 24 Stunden. Ich habe sie für 1 Stunde eingeweicht. Wer sie lieber weicher mag, sollte sie aber ruhig länger einweichen. Dazu scheint es richtig gemacht, auch noch ein paar Vorteile bzgl. Nährstoffe zu haben. Allerdings essen wir so wenig Cashewkerne, dass man sich nur wegen des Gerichtes darüber keine Gedanken machen muss. Wer mehr wissen möchte, kann gerne mal bei Vegan Vibes vorbeischauen.

Die Zwiebel kleinschneiden und im Kokosfett anbraten. In der Zeit die Chilis, je nach Geschmack mit oder ohne dem scharfen Fruchtfleisch, kleinschneiden und Ingwer, Knoblauch und Kurkuma reiben. Alles zusammen mit der Gewürzmischung zu der Zwiebel geben und kurz anrösten. Dann die abgetropften Cashewkerne dazu geben und 2-3 Minuten weiter braten. Alles nun mit der Kokosmilch aufgießen und die Erbsen dazu geben. Ich habe gefrorene Erbsen genommen.

Die Soße nun salzen und ggf. noch etwas Chilipulver je nach gewünschten Schärfegrad dazu geben. Wenn Ihr gerne scharf isst, einfach vorher großzügig mit den Chilis sein. Ich würze im Zweifel lieber nochmal nach, damit das essen auch für alle gut bekömmlich ist.

Als Beilage eignet sich Reis oder noch besser das Kokos Fladenbrot mit Zwiebeln und Chili – Pol Roti. Überhaupt sind Curries und Roti eine tolle Kombi. Schon zum Keoti Dal – gemischtes Dal gab es selbstgemachtes Roti und auch zum Curry mit Hackbällchen aus Sri Lanka, welches wir am Sonntag veröffentlichen, gab es die leckeren Pal Roti. Wirklich gut passen die Roti auch zum Chicken Tikka Masala – das britische Nationalgericht oder zum Ginger Chicken – Ingwer Curry mit Hähnchen nach Kitchen Impossible.

Pintererst - Cashew-Erbsen Curry - Rezept aus Sri Lanka

11 Kommentare

  1. Vegan ohne Ersatzprodukte finde ich gut, so lange es wenig Kokos ist.

  2. Hey Volker,
    da hatten wir ja die selbe Idee. Es ist aber immer wieder schön zu lesen, wie eigentlich gleiche Gerichte ganz anders umgesetzt werden können 🙂
    Toll finde ich auch deine selbstgemachte Currymischung!
    LG,
    Jill

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  7. Oh, wie schön, noch ein Cashew-Curry! Cashewpflanzen muss es in Sri Lanka ja unendlich viele geben. Aber Du hast recht: So ein Curry macht gut satt!

    Liebe Grüße, Sus

  8. Mmmh, lecker.
    Tofu finde ich übrigens als Ersatz für Hähnchen auch nicht gerade passen, aber inzwischen gibt’s wirklich leckere Produkte, gerade für Menschen, die nicht so viel tierische Proteine essen sollten, aber trotzdem gerne Fleisch essen.

    Liebe Grüße
    Britta

  9. Cashew-Curry mag ich total gerne -und die Idee, da zusätzlich Erbsen reinzumachen klaue ich mir. Die gefällt mir nämlich sehr gut.

  10. Erbsen und Cahews im Curry schmecken bestimmt fantastisch zusammen. Seit ich mir vor einigen Jahren den Gewürzgrundstock zusammengekauft hatte, gibt es Curries immer wieder mal.
    Viele Grüße Sylvia

  11. Pingback: 20 tolle Rezepte aus Sri Lanka – tolle Gerichte, leckere Curries und mehr | volkermampft

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