Chili Con Carne

Chili con Carne – das ultimative Rezept

Nachdem auf Twitter gerade nach meinem Rezept für Chili con Carne gefragt wurde, hier nun das ultimative Rezept.

Das Rezept kann eigentlich so wie es ist nach oben skaliert werden. Lediglich die Flüssigkeitsmenge etwas anpassen, da bei größeren Mengen das Chili sonst zu flüßig werden könnte.

Die Zutaten für ca 4-6 Personen zum Satt essen.

500 gr Rinder-Hack
400 gr Mais
400 gr KidneyBohnen (wahlweise auch 50/50 mit ChiliBohnen, sprich schon stärker gewürzte KidneyBohnen) mit Flüssigkeit
400 gr geschälte Tomaten
200 gr. passierte Tomaten
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Portion Rindsboullion (nicht gekörnt, z.B. von Knorr)
2-3 Chillischoten (diese kleinen roten, die man getrocknet z.B. hier bekommt)

jeweils ca 1 halber Teelöffel:
Salz
Pfeffer
Kreuzkümmel (Auf keinen fall darauf verzichten. Wenn Ihr kein Kreuzkümmel da habt, der Türke um die Ecke sollte es haben)

jeweils 1 Teelöffel
getrockneter Oregano
Paprika mild (wer nur 2 Schoten nimmt oder es besonders scharf mag, kann auch scharfes Paprika Pulver nehmen)

Wenn man nach oben skaliert, würde ich die Menge auf 100gr Hack pro Person ansetzen, und vom Gemüse jeweils 80% der Fleischmenge nehmen. Passierte Tomaten und Flüssigkeit von den Bohnen nach Gefühl mehr werden lassen und auch bei den Chilis eher etwas vorsichtig sein, aber wenn man mit 2 pro 500gr Fleisch rechnet, kann eigentlich nichts passieren.

Die Zubereitung ist relativ einfach, Zwiebeln, Chillischoten und Hack anbraten, Restliche Zutaten zugeben und ca 1 1/2 – 2 Stunden kochen.
Nach ca 10-15 min kochen könnt Ihr probieren, ob das mit den Gewürzen so hinkommt oder sonst noch nachwürzen.

Das ganze am besten am Tag bevor das Chili gebraucht wird, dann aber am besten gleich ein wenig mehr, da man ansonsten ggf. am nächsten Tag nicht mehr genug über hat, da man ja immer wieder probieren muss.

Ist das nicht möglich, dann aber auf jedenfall so rechtzeitig damit starten, das auf jedenfall das Chili einmal komplett auskühlen kann (was bei großen Mengen schwerer wird). Das Chili wird einfach besser, wenn man es nochmal aufkocht. Solange Ihr nicht aufgekocht habt, noch nicht von der Schärfe beeinflussen lassen. Wirkt das Chili zu mild, nach dem Aufkochen nochmal testen. Wirkt es zu scharf, nach dem Aufkochen nochmal testen. Wenn das ganze wirklich zu scharf ist, könnt Ihr das ganze durch zugabe von etwas Mais/Tomaten/Bohnen noch relativieren oder einfach noch etwas Cayennepfeffer dazugeben, wenn es nicht scharf genug sind. Beides wirkt sofort und könnte vor dem aufkochen in die falsche Richtung wirken.

DENN!!!

Die einzige wirkliche Herausforderung ist die Schärfe. Die Schärfe muss so sein, dass:

1) Die Leute die nicht so gerne scharf esssen, es gerade so als grenzwertig scharf , aber trotzdem noch lecker bezeichnen
2) Die Leute die gerne richtig scharf essen, es als könnte zwar ruhig schärfer, aber war sau lecker bezeichnen
3) Alle anderen einfach total begeistert von der perfekten Schärfe und dem perfekten Geschmack sind.

Am besten dazu noch etwas Creme Fraiche zum Chili bereitstellen, dann könnt Ihr die Gruppe 1 leichter einfangen :-) .

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*