Das beste Chili sin Carne

Chili sin Carne – das perfekte vegane Rezept!

Heute habe ich mal ein veganes Rezept, welches einfach so nebenbei entstanden ist. Ich bin kein großer Freund von Fleischersatzprodukten. Diese wirken meist wie gewollt und nicht gekonnt. Was anderes ist es mit Linsen Gerichten. Den hier denke ich nicht an Fleischersatz, sondern einfach an eine leckere Zutat. Und so ist dieses Rezept entstanden. Einfach ein paar rote Linsen anbraten und ansonsten kann man unser original Chili con Carne Rezept nehmen. Und schon hat man ein tolles Chili sin Carne, bei dem man nicht mal ans Fleisch denkt.

Das beste Chili sin Carne

Die Zutaten für ca. 4 Personen zum satt essen.

Die Zutaten für ca. 4 Personen zum satt essen

  • 200 gr Rote Linsen
  • 400 gr Mais
  • 400 gr Kidneybohnen (wahlweise auch 50/50 mit Chili Bohnen, sprich schon stärker gewürzte Kidneybohnen) mit Flüssigkeit
  • 400 gr geschälte Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Portion Gemüsebouillon (nicht gekörnt für 500ml Flüssigkeit)
  • 2-3 Chillischoten (diese kleinen roten, die man getrocknet z.B.hier bekommt)
  • jeweils ca. 1 halber Teelöffel:
  • Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel (Auf keinen Fall darauf verzichten. Wenn Ihr kein Kreuzkümmel dahabt, der Türke um die Ecke sollte es haben)
  • jeweils 1 Teelöffel
  • getrockneter Oregano, Paprika mild (wer nur 2 Schoten nimmt oder es besonders scharf mag, kann auch scharfes Paprika Pulver nehmen)

Wenn man nach oben skaliert, würde ich die Menge auf 50gr Linsen pro Person ansetzen, und vom Gemüse jeweils das doppelte der Linsenmenge nehmen. Flüssigkeit von den Bohnen nach Gefühl mehr werden lassen und auch bei den Chilis eher etwas vorsichtig sein, aber wenn man mit einer pro 100gr Linsen rechnet, kann eigentlich nichts passieren.

Die Zubereitung ist relativ einfach, Zwiebeln, Chillischoten und Linsen anbraten und das Tomatenmark dazu geben. Etwas anrösten und die restlichen Zutaten zugeben und ca. 1 1/2 – 2 Stunden kochen. Nach ca. 10-15 min kochen könnt Ihr probieren, ob das mit den Gewürzen so hinkommt oder sonst noch nachwürzen.

Das ganze am besten am Tag bevor das Chili gebraucht wird kochen, dann aber gleich ein wenig mehr, da man ansonsten ggf. am nächsten Tag nicht mehr genug über hat. Man muss ja immer wieder probieren muss.

Ist das nicht möglich, dann aber auf jeden Fall so rechtzeitig damit starten, dass das Chili einmal komplett auskühlen kann (was bei großen Mengen schwerer wird). Das Chili wird einfach besser, wenn man es nochmal aufkocht. Solange Ihr es nicht aufgekocht habt, noch nicht von der Schärfe beeinflussen lassen. Wirkt das Chili zu mild, nach dem Aufkochen nochmal testen. Wirkt es zu scharf, nach dem Aufkochen nochmal testen. Wenn das ganze wirklich zu scharf ist, könnt Ihr das ganze durch Zugabe von etwas Mais/Tomaten/Bohnen noch relativieren oder einfach noch etwas Cayennepfeffer dazugeben, wenn es nicht scharf genug sind. Beides wirkt sofort und könnte vor dem aufkochen in die falsche Richtung wirken.

Das beste Chili sin Carne

Denn auch hier gilt!!! Die einzige wirkliche Herausforderung ist die Schärfe. Die Schärfe muss so sein, dass:

1) Die Leute die nicht so gerne scharf essen, es gerade so als „grenzwertig scharf, aber trotzdem noch lecker“ bezeichnen
2) Die Leute die gerne richtig scharf essen, es als „könnte zwar ruhig schärfer, aber war sau lecker“ bezeichnen
3) Alle anderen einfach total begeistert von der perfekten Schärfe und dem perfekten Geschmack sind.

Am besten dazu noch etwas Creme Fraiche zum Chili bereitstellen, dann könnt Ihr die Gruppe 1 leichter einfangen. Dann ist es zwar nicht mehr vegan, aber darum ging es mir beim Kochen ja eigentlich auch nicht.

Pinterest - das perfekte Chili sin Carne

2 Kommentare

  1. hey, toll! werd ich mal probieren. gerne mehr veganes auf deinem Blog 😉 Die Rezepte sind immer so lecker!

    • volker.graubaum

      Hallo Nadja,

      freut mich, dass Dir das Rezept gefällt. Gerne werde ich zukünftig mehr vegane Rezepte aufnehmen, wenn es passt.

      Schöne Grüße
      Volker

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