Pljeskavica, Kukuruzni Kruh und Ajvar - die kulinarische Weltreise nach Kroatien

Pljeskavica, Kukuruzni Kruh und Ajvar – unaussprechliche Leckereien

Wenn ich an Kroatien denke, denke ich sofort an den Balkan, das Meer, Frauen in Trachten (in meiner Vorstellung auch tanzend), traditionelle Musik, Wein und Essen Essen Essen.

Leider war ich noch nie dort, aber irgendwann werden wir auch da mal Urlaub machen. Und solange das nicht geschieht, kochen wir uns einfach durch die kroatischen Gerichte, die bei unserer Kulinarischen Weltreise zusammen gekommen sind!

Mmmhhhh, klingt das alles gut!!

Wir haben uns für -und nun lest ganz schnell laut vor-

Pljeskavica, Kukuruzni Kruh und Ajvar

entschieden. Ha! Das Pljeskadingsda ist ein Hacksteak, in unserem Falle mit Schafskäse gefüllt, Krukuku Kuh ein Maisbrot und den Paprikadipp Ajvar kennt bestimmt fast jeder.

Da ich bis zum kochen dieses Gerichtes nicht abwarten konnte, habe ich es schon einmal vorab ausprobiert und das Rezept für Ajvar findet ihr hier.

Und auf meiner Einkaufsliste stand diesmal gar nicht viel. Fangen wir mal an.

Pljeskavica

  • 350 g Rinderhack
  • 150 g Schweinehack
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 75 ml Mineralwasser
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • (1 TL Natron)

Also bis aufs Hack hatten wir dafür alles zuhause. Das Natron kommt in vielen Rezepten vor, macht die Pljeskavica jedoch ein wenig “gummiartig”. Daher ist diese Zutat nur optional.

Wenn ihr eine Küchenmaschine habt, nutzt sie! Nachdem man alle Zutaten in eine Schüssel gegeben hat, soll man die Masse nämlich mindestens 30 Minuten kneten. Bei mir war nach 3 Minuten die Schmerzgrenze erreicht und die Kitchen Aid hat für mich weiter gemacht. Am Ende sieht das Ganze wie eine Farce aus. Ein schöner kompakter Brei, der sich mit feuchten Händen wunderbar formen und mit Schafskäse füllen lässt.
Und nun kommen die vorbereiteten Hacksteaks nicht in die Pfanne, sondern zum durchziehen zurück in den Kühlschrank. Über Nacht. Das Hack. Ja, ich weiß.
Da passiert nichts, wenn es frisch vom Schlachter kommt und vielleicht 15 Minuten an der frischen Luft war.

Und da ich für das Ajvar gerade beim Türken war, um die Paprika zu kaufen, habe ich von dort auch gleich das Maismehl mitgebracht.
Das Rezept habe ich bei “die Kochakrobatin” geklaut.

Ihr braucht

  • 300g Maismehl
  • 200g Weizenmehl + 2 EL
  • 250ml Milch
  • 200ml Wasser
  • 100ml Sonnenblumenöl
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz

Die Hefe wird in 200 ml warmen Wasser aufgelöst und mit dem Zucker und zwei Esslöffeln Mehl angerührt. Diesen Ansatz lässt man in einer Schüssel ca. 30 Minuten ruhen.
Dann gibt man das Maismehl, Weizenmehl, die Milch, das Öl und das Salz hinzu und rührt den Teig kräftig durch. Dieser kann nun 60 Minuten gehen, bevor er in eine Kastenform gefüllt wird (er ist recht flüssig). Dort geht er noch einmal eine halbe Stunde.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober/Unterhitze 40 Minuten backen.

Währenddessen die Pl… (Moment, ich muss das Wort kopieren….) Pljeskavica in die Pfanne geben. Wenn der Schafskäse sich einen Weg nach draußen sucht, sind sie gar.

Und nun alles zusammen auf einen Teller und reinhauen!

Macht sich bestimmt auch sehr gut auf dem Grill und ist somit ein tolles Sommergericht.
Frischen Tomatensalat mit ordentlich Zwiebeln dazu. Lecker!

Was war diesen Monat noch so los? Ab Freitag findet Ihr alle Beiträge hier:

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

6 Kommentare

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  3. Lieber Volker,
    einmal Pljeskadingsda zu mir, bitte! Wie viel Schafskäse hast Du da denn reingegeben? Und wie viele Pljeskavica daraus gemacht? Ich bin wild entschlossen, dass es die beim nächsten Grillen geben wird. Danke fürs Rezept.
    Herzlichst, Conny

    • volker.graubaum

      Hallo Conny,

      ich werde Tina gleich wenn sie aus Barcelona wieder da ist fragen, den ich habe das Rezept nur für sie veröffentlicht, aber in der Tat fehlt die Menge.
      Wo auch immer sie geblieben ist, werden wir sie nachreichen.

      Gruß Volker

  4. Oh, da hätte ich jetzt auch gerne einen Teller. München bei 26 °C hat gerade genau das richtige Wetter für so eine schöne Sommerküche. 🙂
    Viele Grüße Sylvia

  5. Pingback: Brot: Kruh - kroatisches Weißbrot - Brotwein

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