Ortientalischer Krautsalat aus Rotkohl mit Haselnüssen

Ortientalischer Krautsalat aus Rotkohl mit Haselnüssen

Dieser tolle Rotkohlsalat vereint orientalische Aromen mit winterlichen Zutaten und ist schnell zubereitet. Die Kombination aus Rotkohl und dem Orangen-Limetten-Dressing, ist unwiderstehlich und die Haselnüssen und Granatapfelkerne geben ihm einen tollen Crunch.

Ihr hört es schon: Ich bin begeistert. Und wenn ich so euphorisch anfange, dann liegt es meistens daran, dass ich mir ein Rezept „geklaut” habe. Beim Foodblogger-Event „Koch mein Rezept” stöbern wir Foodblogger ganz bewusst in fremden Blogs herum und suchen uns dort etwas Schönes zum Nachkochen aus. Dieses Mal durfte ich im Blog von Urs auf die Suche gehen. Auf „Coconut & Cucumber” bloggt sie nun seit zehn Jahren. Urs lässt sich gerne inspirieren, bleibt beim Einkaufen aber gerne auch regional und saisonal. Das Ganze wird dann international und kreativ umgesetzt. Daher habe ich mich auf die Suche nach einem Wintergericht gemacht. Dabei bin ich auf zahlreiche Gerichte gestoßen, die mich begeistert haben, die ich aber ähnlich auch schon bei uns im Blog entdeckt habe. Natürlich finden sich im Blog auch viele Rezepte für das ganze Jahr. Die tollen Rezepte lassen sich sehr leicht und übersichtlich über die aufgeräumte Navigation finden. Besonders spannend finde ich die Auswahl an leckeren Getränken. Da wir aber Winter haben, musste ich mich am Ende zwischen der Topinambur-Gemüsesuppe, der cremigen Selleriesuppe und dem Wintersalat in Rot entscheiden. Geworden ist es dieser tolle Wintersalat, der mit viel Crunch begeistern kann.

Rezept für den orientalischen Krautsalat aus Rotkohl mit Haselnüssen und Granatapfelkernen

Der größte Unterschied zum Rezept von Urs ist vermutlich der Koriander, den ich noch dazu gegeben habe. Wer kein Koriander mag, lässt ihn einfach weg.

Ortientalischer Krautsalat aus Rotkohl mit Haselnüssen

  • 600 g Rotkohl
  • 300 g Möhren
  • 2 Orange
  • 1 rote Chilischote (Sorte je nach persönlicher schärfe Vorliebe)
  • 1/2 Bund Koriander
  • Kerne eines ½ -1 Granatapfels (je nach Größe)
  • 100 g Haselnusskerne
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Butter (oder vegane Variante)
  • 2 Limetten
  • 1 Saft und Abrieb einer Orange
  • 1 EL Ahornsirup oder Honig
  • 1 EL Sesamöl
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Harissa
  • Salz + Pfeffer

Zunächst den Rotkohl und die Möhren mit einem V-Hobel oder einer Reibe raspeln. Dann die Chili sehr fein hacken. Die Kerne entfernen, wenn es nicht zu scharf werden soll. Den Koriander ebenfalls fein hacken und alle Zutaten vermischen. Bevor die weiteren Zutaten verarbeitet werden, wird zunächst das Dressing zubereitet.

Dafür die Orangenschale mit dem Saft der Orange und der Limette mischen. Dann Honig, Sesamöl, Olivenöl und Sojasauce dazugeben und vermischen. Zuletzt die zwei Knoblauchzehen in das Dressing pressen und mit reichlich Salz und Pfeffer verrühren. Alles über den Krautsalat geben, einmal kräftig mit der Hand vermischen und verkneten.

Während der Salat zieht, den Granatapfel von den Kernen befreien und diese anschließend in den Salat geben. Ich empfehle einen Platz weit weg von einer (weißen) Wand. Sammelt unbedingt auch den Saft, der ist super lecker. Nun die Haselnüsse hacken und 40 g davon mit Butter, Zucker und einer Prise Salz karamellisieren. Dafür zunächst Zucker und Butter schmelzen und erst, wenn alles flüssig ist, die Haselnüsse dazugeben. Achtet darauf, dass das Karamell nicht zu dunkel wird. Gebt die Haselnüsse auf ein Backpapier und stellt sie zur Seite. Die restlichen Haselnüsse kommen zum Salat.

Zuletzt die Orangen filetieren und zum Salat geben. Wer mag, lässt ein paar Orangenfilets zum Anrichten mit den karamellisierten Haselnüssen übrig. Den Salat noch einmal kräftig durchkneten und für weitere 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Dann kann er direkt serviert werden. Es spricht aber auch nichts dagegen, ihn einen halben oder ganzen Tag früher zuzubereiten. Wir haben ihn über mehrere Tage gegessen, da wir nur zu zweit waren und ich aus der anderen Hälfte des Rotkohls habe noch einen „normalen” Krautsalat gemacht habe, der auch gegessen werden musste.

Das ist auch der Grund, warum die karamellisierten Haselnüsse extra bleiben sollten und nicht in den Salat gegeben wurden. Nach ein paar Stunden weicht das Karamell auf und man hat wieder „normale” Haselnüsse. Wenn man sie frisch über den Salat gibt, bleibt das Karamell präsenter und es ergibt einen tollen Kontrast.

Das Ergebnis konnte auf jeden Fall absolut überzeugen und ich bin froh, dieses tolle Rezept bei Urs entdeckt zu haben. Stöbert unbedingt in ihrem Blog, ich verspreche euch, ihr werdet noch viele tolle Rezepte finden.

Das ist einer der Gründe, warum ich die Aktion „Koch mein Rezept“ so toll finde, man entdeckt immer wieder tolle Blogs und tolle Rezepte. Schaut Euch auch mal die folgenden Beiträge an. Ob beim Skrei mit orientalischen Blumenkohl und Sesamjoghurt, der Offene Möhrenlasagne – vegetarischer Genuss aus dem Ofen oder dem Kartoffel-Blumenkohl-Curry nach Nimmersatt, bei allen drei Rezepten stehen tolle Blogs dahinter. Und wer noch mehr Blogs entdecken möchte, dem empfehle ich einmal alle Rezepte für Koch mein Rezept durchzustöbern.

Pinterest - Ortientalischer Krautsalat aus Rotkohl mit Haselnüssen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

The maximum upload file size: 4 MB. You can upload: image. Drop file here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.