Vegetarisches Erdnusscurry

Vegetarisches Erdnusscurry

Wenn meine Eltern zu Besuch kommen und ich meinen Papa frage, was ich kochen soll, sagt er mit großer Wahrscheinlichkeit Curry. Und obwohl die Kinder eine light Variante ohne Currypaste bekommen, reicht unser großer WMF Wok längst nicht mehr aus und ich koche für mehr als vier Personen im großen Topf, den ich sonst nur für Eintopf benutze. Das Erdnusscurry ist so lecker, dass nicht nur Papa sich freut. Wenn dann der letzte Rest aus dem Wok gekratzt wird, bin ich mir ziemlich sicher in Volkers Augen ein kleines Tränchen zu sehen…
Da meine Eltern heute gar nicht kommen, wir aber trotzdem Curry-Hunger haben, wird heute im Wok gekocht. Eine vier Personen Portion… für uns zwei… wird leer, ich bin mir sicher 😉

Und so wird´s gemacht:

Beim Gemüse habt ihr natürlich freie Wahl. Bei uns wandern heute Möhren, Süßkartoffeln, Kartoffeln, Kichererbsen, Brokkoli, Zuckerschoten, kleine Maiskolben und Paprika in den Wok. Das Geschnibbel ist hier die größte Arbeit, dann geht alles recht fix.

Zutaten Vegetarisches Erdnusscurry

Zuerst das Gemüse in den Wok, das am längsten braucht, um gar zu werden. Bei uns also Möhren, Kartoffeln und Süßkartoffeln (die brauchen länger als man denkt). Diese brate ich kurz an, bis sie ein wenig Farbe bekommen. Danach wird mit Kokosmilch und -ganz wichtig- Orangensaft abgelöscht. Nach 10 Minuten köcheln, kommen Brokkoli, Maiskolben und Kichererbsen dazu. Nun wird gewürzt. Ingwer reiben, Knoblauch pressen, Currypaste, Erdnussbutter, Tomatenmark, Currypulver, Salz und Pfeffer dazu und weitere 20 Minuten kochen lassen. Probiert das Gemüse lieber einmal mehr, als zu wenig. Gar sollte es sein, aber nicht verkocht. Und immer mal wieder umrühren, da die Erdnussbutter sich sonst nicht so gut auflöst. Ganz zum Schluss kommt die Paprika und die Zuckerschoten dazu.
Und nun, ganz ganz wichtig: Limettensaft und brauner Zucker. Die Soße bekommt erst so ihre frische Note. Da sie nun aber auch recht sauer ist, ein wenig braunen Zucker dazu geben. Nun ist das Ganze eine runde Sache und ein perfekter Mix aus fruchtig, sämig, scharf und frisch. Nach ca. 45 Minuten auf dem Herd ist das Gemüse perfekt. Falls die Soße mittlerweile zu dick geworden ist, einfach noch einen Schuss Orangensaft in den Wok geben. Dazu gibt es Basmati Reis.

Hier die Einkaufsliste

  • 3 Möhren
  • 2 Kartoffeln
  • 1 große Süßkartoffel
  • 1/2 Brokkoli
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 10 kleine Maiskolben
  • 1 Packung Zuckerschoten
  • 1 Paprika
  • 1 Dosen Kokosmilch
  • 200 ml Orangensaft
  • 2 EL gelbe Currypaste
  • 3 EL Erdnussbutter (stückig)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 TL Currypulver
  • Salz, Pfeffer
  • 1-2 Limetten
  • 1 EL brauner Zucker

Probiert einfach aus, ob ihr es noch würziger mögt oder fruchtiger, tobt euch in Sachen Gemüse aus und traut euch ordentlich Gewürze in den Wok zu hauen.

Kocht es nach, es lohnt sich!

Ihr sucht weitere leckere Curry Rezepte? Dann schaut doch mal beim Möhreneck vorbei. Sie sammelt gerade leckere Currygerichte.

Ein Kommentar

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