Erste Runde im kofookoo - vieles war nicht warm.

kofookoo | sushi. grill. bar – Das iPad Restaurant in der Rindermarkthalle

Am Samstag waren wir im Kofooko. Aufmerksam geworden bin ich auf den Laden über Instagram. Der Slogan: „all you can eat, but à la carte“ gefiel mir ganz gut und ich war sehr gespannt wie es sein wird. Da das Kofooko mittags nur am Wochenende geöffnet hat, waren wir mit der ganzen Familie dort. Kinder unter fünf Jahren kosten nichts, was ich durchaus gut finde, denn meistens zahlt man ab vier Jahren. Wäre eh keiner der Beiden gewesen, aber sicher gut zu wissen. Dazu gibt es neben Hochstühlen für die Kleinen, auch Sitzerhöhungen (Autositze) für größere Kinder, da die Stühle recht tief sind. So wie diese aussahen, haben hier jedoch schon sehr viele Kinder ohne die Erhöhung gegessen….

In diesem Restaurant bestellt man selbst per IPad. Nachdem wir den Kellner nochmal auf uns aufmerksam gemacht haben, wurde uns dieses auch zügig gebracht. Die Karte hat gefühlt 200 Positionen, allerdings alles Kleinigkeiten und die Hälfte davon Sushi. Mittags kann man zwischen einem reduzierten Menü für 17,90€ und dem großen (normalen) Menü für 25,90€ wählen.

Letzteres beinhaltet insbesondere die warmen Gerichte, und da ich kein so großer Sushi Fan bin, wollte ich gerne diese Variante testen, ansonsten ist das Mittagsangebot sicher auch attraktiv. Ergänzend kann man noch aus einer Spezialkarte Besonderheiten zum kleinen Aufpreis bestellen. (Riesengarnelen, Jakobsmuscheln oder Hummer z.B.)

Sushi im Kofookoo
Das Sushi im Kofookoo war völlig ok.

Preislich schon mal super, dann also gleich mal los bestellt. Dafür wählt man per IPad pro Person fünf Gerichte von der Karte pro Runde. Bestellen kann man mittags alle 10 Minuten, abends alle 15 Minuten. Das Ganze dann über zwei Stunden.

Vorweg: völlig ausreichend, wobei es am Ende ggf. etwas lang zu warten wird. Wenn man weniger bestellt als möglich, muss man trotzdem zum nachbestellen die 10 Minuten abwarten

Hier wäre Optimierungsbedarf, denn man möchte ja gerade, dass möglichst wenig bestellt wird, was am besten geht, wenn der Gast das Gefühl hat, er könnte sofort eine neue Bestellung aufgeben..

Die Bestellungen selbst kommen dann leider nacheinander und hier fängt das Problem an. Man erhofft sich bei diesem System, dass man immer wieder frische Gerichte bekommt. Das wird hier jedoch nicht gut umgesetzt. Viele warme Gerichte waren fast kalt, da sie wahrscheinlich doch vorbereitet in der Küche standen. Der für die Kinder bestellte Reis kam in der ersten Runde am Schluss, somit wurden die ungeduldigen Mäuler als letztes gestopft.
Ein wenig fühlte es sich daher doch eher wie Laufband Sushi oder chinesisches Buffet an, bei dem man sich was wünschen durfte.

Den großen Vorteil, den ich gerade im „a la carte“ gesehen habe, kann das Kofooko leider nur teilweise erfüllen.

Da die Bar jedoch sehr gut ausgestattet ist, kann man hier sicher gut einen netten Abend mit ein paar Drinks verbringen. Ein kulinarisches Meisterwerk sollte man jedoch nicht erwarten, auch wenn die einzelnen Sachen durchaus geschmeckt haben. In warm wären sie dann sicher auch richtig lecker gewesen ;).

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