Essen im Flugzeug – Air Berlin im Focus

Während ich gerade im Flieger nach Palma saß, habe ich mal wieder das Essen der Sansibar testen können. Air Berlin hat eine Kooperation mit der Sansibar und bietet auf verschiedenen Flügen verschiedene Speisen und Getränke an.

Ich habe mich für das Gericht “Exotisch” entschieden, ein wirklich leckeres indisches Hähnchencurry mit Reis, welches so aussieht, wie auf den Fotos. Für 10,90 € kann man also im Flieger wirklich ordentlich essen. Leider gibt es das Gericht bei innerdeutschen Flügen meines Erachtens nicht, und die Currywurst für 6,90 € konnte mich noch nicht motivieren. Die Karte nach Mallorca ist durchaus umfangreich, und hat neben den drei “üblichen” Gerichten (neben den genannten noch den “Klassiker”) noch Wraps, Flammenkuchen und einen gemischten Tapasteller im Angebot. In Kombination mit den Tapas gibt es sogar den Wein günstiger. TUR TUR von Markus Schneider ist einer der Weine. Ein ordentlicher deutscher Rotwein, der jedoch etwas zu stark gekühlt serviert wird. Mit 20 € für 0,75l preislich aber durchaus akzeptabel. Die Dose Warsteiner für 3 € kann man sich da lieber sparen.

Zusammenfassend läßt sich also sagen, dass man mindestens günstiger und meines Erachtens nach auch besser als am Flughafen versorgt wird.

Doch was macht man, wenn man sich nichts kaufen möchte. Die Boardverpflegung von Air Berlin ist zumindestens vorhanden. Je nach Uhrzeit gibt es unterschiedliche “Speisen” vom belegten Brot/Baguette über eine Laugenstange bis hin zu einer Tüte “Chips”. Getränke gibt es umsonst, und man kann sich auch beliebig nachholen. Auf innerdeutschen Flügen gibt es abends auch alkoholhaltige Getränke (ab 19 Uhr?) umsonst.

Die Brote sind meistens noch ganz akzeptabel, die Laugenstange eher murks und die Chips passen primär zum Wein oder Bier ab 19 Uhr. Anderseits kann man mindestens den großen Hunger überbrücken, bis man am Ziel was bekommt.

Doch was machen die anderen? Da ich meist mit Air Berlin oder ganz billig fliege, habe ich das aktuell nicht so im Blick. EasyJet und RyanAir bieten natürlich nichts an, aber immerhin sind die Getränke meist etwas günstiger als am Flughafen. Die Snacks habe ich noch nicht getestet.

Lufthansa hat auch kostenlose Getränke, aber wie die Grundversorgung ist, habe ich inzwischen verdrängt. Etwas vergleichbares wie die Kooperation mit der SansiBar gibt es nicht, aber die Möglichkeit im Voraus allergie- oder religonkonformes Essen zu bestellen.

Welche Erfahrung habt Ihr mit den anderen Linien gemacht? Wo sollte man vorher essen, wo kann man gut im Flieger essen und wann lohnt es sich Geld auszugeben?

Ein Kommentar

  1. Pingback: Der Food Marathon – eine Woche New York – Tag 1-3 | volkermampft

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*